Als Kind der frühen 80er bin ich mit einem C64 aufgewachsen. Es dauerte nicht lange, bis die Faszination für BASIC geweckt war. Die Fähigkeit, interaktive Inhalte auf dem Bildschirm zu gestalten, zog mich sofort in ihren Bann.

Ein frühes Projekt war ein Snake-Spiel, welches ich in BASIC implementierte. Der Clue war, dass hier zwei Spieler zugleich spielten und es Levelelemente gab, die Kooperation voraussetzten, während gleichzeitig die Jagd um die höchste Punktzahl das kompetitive Element darstellte.

Dieses Spiel fesselte einen Freund von mir und mich über viele, viele Stunden.

Später landete ich bei Pascal und dann bei Object Pascal. Für meine Lehrer in der Schule programmierte ich kleinere Tools, darunter eine Shell, die unter MS-DOS 6.22 / Windows 3.11 Berechtigungen für Anwendungen auf Benutzerebene zu vergeben. Wenn etwas in der Schul-IT nicht funktionierte, durfte ich mich in meiner Schulzeit darum kümmern.

Ein anderes Projekt, welches ich über meinen Physiklehrer vermittelt bekam, dessen Bekannter sich mit einer Sport- und Freizeitagentur selbständig machte, war ein Datenbanksystem. Es beruhte anfänglich auf einer Paradox-Datenbank und wurde mit einem in Delphi programmierten Client realisiert.

Im Jahr 2002 erblickte das .NET Framework das Licht der Welt. Nachdem der .NET-Compiler in Delphi 7 – zugegebenermaßen eine Preview – mehr Probleme verursachte als löste, stieg ich auf Visual Studio .NET um. Hier entwickelte ich zu Anfang in VB.NET. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die .NET-Entwicklergemeinde hauptsächlich eine C#-Entwicklergemeinde wurde. Der Umstieg auf C# erfolgte wenige, anfängliche Gehversuche später.

Ich fand die Idee damals unschlagbar, sowohl Windows Services, Desktop- wie Kommandozeilenanwendungen und darüber hinaus mit ASP.NET den Webbereich mit der gleichen Sprache bedienen zu können.

Seit 2009 bin ich freiberuflicher Softwareentwickler, oft als Softwareingenieur bezeichnet. Die Festanstellungen, die ich hinter mir hatte, beschränkten sich auf isolierte Aufgabengebiete. Ich wollte mehr sehen, mehr Erfahrungen gewinnen und eigenständiger arbeiten.

Um Einblicke in die Welt der Softwareentwicklung zu gewähren und technische Aspekte zur Diskussion zu stellen, habe ich mich entschieden, diesen Blog ins Leben zu rufen.


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